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Wo Innovation auf aufstrebende Talente trifft: Die Universitätsstrategie der Schweizerischen Post

Wo Innovation auf aufstrebende Talente trifft: Die Universitätsstrategie der Schweizerischen Post

Dr. Alexandra Allgaier
Dr. Alexandra Allgaier
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Als eine der grössten Arbeitgeberinnen der Schweiz ist die Schweizerische Post weit mehr als Briefe und Pakete. Von Mobilität und Finanzdienstleistungen über digitale Plattformen und E-Health bis hin zu Smart Government gestaltet die Post die gesellschaftliche Infrastruktur aktiv mit.

Aber wie bleibt ein Unternehmen dieser Grössenordnung agil und offen für Wandel? Eine Antwort liegt in gezielten akademischen Partnerschaften – und in Personen wie Luna Formanek und Giuliana Breu, die Brücken zwischen wissenschaftlichem Wissen und wirtschaftlichen Bedürfnissen bauen.

University Entry als strategisches Rekrutierungsinstrument

Luna Formanek leitet die University-Entry-Initiativen der Schweizerischen Post und versteht ihre Rolle als strategische Vernetzerin. Sie ist verantwortlich für die Gesamtleitung von Graduate-Entry-Programmen, die Präsenz an Karrieremessen, Outreach-Kampagnen und Plattformen wie Studyond. Ihr Ziel: Talente früh erkennen und langfristig für die Post gewinnen.

„Unser Hauptfokus liegt auf der Entwicklung junger Talente – stets im Einklang mit den strategischen Zielen unseres Unternehmens und den Bedürfnissen der jeweiligen Abteilungen.“

Dementsprechend sind Graduate-Rollen und Praktika bei der Post äusserst vielfältig – von Portfolio- und Immobilienmanagement über Digital Intelligence, Data Science, Transformation bis hin zum operativen Projektmanagement.

Wesentlich ist: Die Post rekrutiert nicht nur nach Studienrichtung, sondern nach Mindset. Motivation, Offenheit, Mut und Demut zählen genauso wie fachliche Kompetenzen. Akademische Arbeiten fungieren oft als erster Schritt – sie zeigen sowohl Persönlichkeit als auch Potenzial.

„Abschlussarbeiten helfen uns, junge Talente kennenzulernen.“

Und wie die Rollen selbst sind auch die Themen der Abschlussarbeiten bei der Post breit gefächert. Über Studyond finden Studierende passende Projektvorschläge und können direkt mit den richtigen Expertinnen und Experten im Unternehmen in Kontakt treten. Frühe Einbindung erhöht die Chancen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und möglicherweise auf eine zukünftige Stelle.

Open Innovation: Externe Impulse, interner Impact

Für die Post sind akademische Partnerschaften jedoch mehr als Rekrutierung. Für Giuliana Breu, Open Innovation Manager, sind sie ein zentraler Bestandteil der Innovationsstrategie:

„Wir bringen Wissen und Expertise von aussen in die Organisation.“

Open Innovation bei der Post bedeutet, aktiv mit Ideen aus Universitäten, Start-ups und anderen externen Partnern zu arbeiten – und diese Ideen mit konkreten unternehmerischen Herausforderungen zu verknüpfen. Dazu gehören Abschlussarbeiten, Venture-Client-Projekte mit jungen Start-ups und sogar Beteiligungen über das interne Corporate-Venture-Capital-Team.

Auch hier sind Abschlussarbeiten eine wertvolle Schnittstelle zur Wissenschaft: „Bachelor- und Masterarbeiten senken Eintrittsbarrieren für Talente und vergrössern gleichzeitig unser Wissen. Im Idealfall profitieren beide Seiten – Studierende und das Unternehmen“, so Breu.

Die Post pflegt zudem langjährige Partnerschaften mit Institutionen wie der EPFL, der ETH Zürich und der Universität Freiburg. Diese gehen weit über einzelne Abschlussarbeiten hinaus und umfassen langfristige gemeinsame Initiativen.

Diese Innovationshaltung führt zu greifbaren Ergebnissen. Die Post verfolgt keine Schlagworte – sie liefert konkrete Lösungen mit Mehrwert für Kundinnen und Kunden, von MyPost24-Paketboxen über elektronische Patientendossiers bis hin zu Zahlungslösungen wie TWINT.

Post Academia: Akademisches Engagement sichtbar machen

Ein weiterer zentraler Baustein der akademischen Strategie der Post ist Post Academia – eine Initiative, die auf internen Bedarfsanalysen basiert und von Breu und Formanek gemeinsam geleitet wird.

Post Academia macht sichtbar, was lange im Hintergrund geschah: Mitarbeitende der Post halten Gastvorlesungen, betreuen Abschlussarbeiten, entwickeln Lehrinhalte mit oder nehmen an universitären Anlässen teil. Die Initiative hat eine lebendige interne Community, neue Engagementformate und zahlreiche Kooperationen angestossen.

„Mitarbeitende der Schweizerischen Post sind bereits sehr aktiv in den akademischen Netzwerken der Schweiz“, sagt Breu.

Die dahinterstehende Botschaft: Innovation entsteht nicht nur in F&E-Abteilungen – sie entsteht überall dort, wo Wissen geteilt wird. Post Academia steht für diese Kultur der Offenheit und für eine Post, die Vernetzung als Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit sieht.

Auf geht’s, Schweizerische Post!

Wer etwas bewegen will, findet bei der Post ein Umfeld, das auf Offenheit und Innovation setzt. Hier herrscht kein Stillstand – hier findet Transformation statt. Auf geht’s, Schweizerische Post!

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National postal service active in logistics finance and digital identity.

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## About Giuliana Breu & Luna Formanek Giuliana Breu is Open Innovation Manager at Swiss Post. Together with her team, she brings fresh ideas from universities and startups into the organization, shaping innovation collaboratively. Luna Formanek leads the university entry team, helping students navigate their way into the company and realize their potential. What unites them both: the belief that innovation begins with mindset.

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